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Vorstellung

Die am Projekt beteiligten Städte liegen in zwei unterschiedlichen aquatischen Naturräumen: die Küste von Barcelona und das Flussgebiet Berlin. Somit kann diese Technologie sowohl in Süß- als auch in Meerwasser bewertet werden.

Barcelona und Berlin haben sehr unterschiedliche klimatische, meteorologische und biogeographische Eigenschaften, weshalb ihre Wasserkreisläufe und natürlichen Wasserlandschaften sich ebenfalls sehr unterscheiden. Dies beeinflusst das Planungs- und Managementmodell des urbanen Wasserzyklus.

Die unterschiedlichen Merkmale der beiden Städte geben uns die Möglichkeit, die iBATHWATER-Plattform und das Verhalten der Messgeräte in zwei verschiedenen urbanen Umfeldern – dem Salzwasser einer mediterranen Küstenlandschaft und dem Süßwasser einer mitteleuropäischen Flusslandschaft – zu bewerten, was dem Projekt und den erzielten Erkenntnissen einen großen Mehrwert verleiht.

BARCELONA

BERLIN

Bevölkerung 1,62 Millionen Einwohner auf 102 km² Fläche (ca. 15.800 Einwohner/km²). Zentrum eines Ballungsraums, der von 36 Gemeinden und einer Gesamtbevölkerung von mehr als 3,2 Millionen Einwohnern gebildet wird.

3,75 Millionen Einwohner in einem Stadtgebiet von 861 km² (6,7 % ist Wasserfläche, 18,7 % sind Wald- bzw. Parkgebiete). Die Bevölkerungsdichte beträgt 4062 Einwohner/km².

Clima Mediterrane Klimaregion, mit trockenen Sommern und wiederkehrenden Trockenperioden sowie unregelmäßigen, oft unwetterartigen Regenfällen, die in kurzer Zeit große Mengen Wasser im städtischen Raum aufkommen lassen. Mildes, feuchtes Kontinentalklima mit warm/heißen Sommern und sehr kalten Wintern. Häufige Regen- und Schneefälle im Vergleich zu den relativ niedrigen durchschnittlichen jährlichen Niederschlägen von ganz Deutschland.
Naturraum Küste mit 4,8 km Stränden Flüsse und regulierte Teiche/Seen (6,7 % der Stadtfläche sind Wasserflächen).
Verwaltung Ein in Echtzeit betriebenes Telemanagementsystem sammelt alle Informationen über die verschiedenen Installationen und Dienste.
Das System überwacht verschiedene Variablen des Entwässerungs- und Kanalisationsnetzes, wie z. B. Pegel und Qualität des Wassers, Zustand der Pumpstationen, Wehre und Wasserkörper.
Das umfassende und koordinierte Management macht es möglich, bei Regenfällen diverse Betriebsstrategien sofort umzusetzen.
Ziel Berlins ist es, eine Managementstrategie zu entwickeln, die die Stadt wasserwirtschaftlich autark macht. Die Berliner Wasserbetriebe sind zuständig für die Trinkwasserversorgung und Abwasseraufbereitung. Die Wasserversorgung basiert auf der Einleitung von gefiltertem Oberflächenwasser aus Auffangbecken und auf in Infiltrationsbecken einfließendem Grundwasser. Aufgrund des geringen natürlichen Abflusses in die Flüssen tragen die geklärten Abwässer wesentlich zum globalen Wasservolumen bei und erzeugen so einen geschlossenen Wasser-Teilkreislauf.
Instrumente Offene Plattform
Messausrüstung
Verteilungsmodelle
Unterstützungselemente
Entscheidungswerkzeuge (KDSS)
Offene Plattform
Messausrüstung
Verteilungsmodelle
Entscheidungswerkzeuge (KDSS)
Lage Strände von Somorrostro und Bogatell. Sophienwerder (eine Messstelle des Berliner Senats) und an der Havel, in der Nähe der Heerstraßenbrücke.

Lage Barcelona

Lage Berlin

The project Advanced urban water management to efficiently ensure bathing water quality (Life iBATHWATER)is co-funded by the LIFE Programme of the European Union under contract number  LIFE17 ENV/ES/000396.
The information published in this web page reflects only the LIFE iBATHWATER project beneficiaries’ view and work and the European Commission is not responsible for any use that may be made of the information it contains.

The project Advanced urban water management to efficiently ensure bathing water quality (Life iBATHWATER)is co-funded by the LIFE Programme of the European Union under contract number  LIFE17 ENV/ES/000396.
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